Wir blicken mit großem Respekt und viel Freude auf Marcos Comeback-Saison 2024/25. Nach einer schweren Knieverletzung (Dezember 2023) und einem Bandscheibeneingriff im Sommer 2024 kämpfte sich Marco entschlossen zurück – und lieferte eine Saison, die Mut macht und zeigt, wie viel Leidenschaft, Disziplin und Teamgeist in ihm stecken.
Starker Riesentorlauf-Winter: mehrmals in den Top 10/15, u. a. 9. Platz in Adelboden (GS), 11. in Schladming (GS), 5. in Kranjska Gora (GS) und 6. beim Weltcupfinale in Sun Valley (GS). Diese Resultate unterstreichen, dass Marco im Riesentorlauf rasch wieder zur Konkurrenz aufschließen konnte.
Gute Ansätze im Slalom: 7. in Wengen und 6. in Kitzbühel – zwei Traditionsrennen, bei denen Marco seine Klasse aufblitzen ließ. Gleichzeitig zeigen Ausfälle im Slalom den ganz normalen Weg zurück an die Spitze nach längerer Wettkampfpause.
Stetige Steigerung im Saisonverlauf: Ab Jänner fanden sich zunehmend konstante Läufe in den Ergebnislisten; die Ski-Austria-Teamseite bilanziert die wichtigsten Stationen und bestätigt Marcos Aufwärtstrend.
Bei der Heim-WM zeigte Marco besonders im Riesentorlauf eine Top-Leistung: Platz 5, nur knapp hinter den Medaillen. Ein starkes Zeichen in einem extrem dichten Feld und ein wichtiger Schritt im Comeback-Jahr. Im Slalom (DNF im 1. Lauf) und in der Team-Kombination (DNF) blieb das erhoffte Resultat zwar aus – die Geschwindigkeit und die Linie im GS machten aber deutlich, dass Marco wieder ganz vorne anklopft.
Marcos Weg zurück war alles andere als selbstverständlich: Kreuzband-, Meniskus- und Knorpelschaden nach dem Sturz in Bormio Ende 2023, dazu Bandscheiben-OP im Sommer 2024 – dennoch stand er im Dezember 2024 wieder im Weltcup-Starthaus. Diese Saison erzählte vor allem von Durchhaltevermögen, kluger Rennplanung und dem Vertrauen in den eigenen Körper. Für unsere Schulgemeinschaft ist Marco ein Vorbild an Resilienz und Leidenschaft.
Die Comeback-Saison 24/25 bringt Marco Schwarz mit starken GS-Ergebnissen und wichtigen Top-10-Plätzen im Slalom wieder in die Spur. Der 5. WM-Rang im Riesentorlauf in Saalbach ist das sportliche Ausrufezeichen eines Jahres, das vor allem eines bewiesen hat: Marco ist zurück – und er hat noch viel vor.
Derzeit (Ende August/September 2025) absolviert Marco mit dem ÖSV das Schneetraining in den Anden – der Südamerika-Block in Chile ist traditionell die Basis für Technik und Feinschliff vor dem Saisonstart. Bestätigt wurde die Reise u. a. durch Updates von Marco selbst („next stop: Chile") und die ÖSV-Herren.
Der Saisonauftakt erfolgt am So., 26. Oktober 2025 in Sölden (Herren-Riesentorlauf). Nach dem stabilen GS-Comeback 24/25 peilt Marco insbesondere in Riesentorlauf und Slalom weitere Top-Resultate an.
Am Montag, dem 4. März 2024, wurde der Turnsaal der Mittelschule Radenthein zur Bühne der Siegerehrung unseres jährlichen Schulschirennens. In diesem Jahr hatten wir die außerordentliche Ehre, Marco Schwarz, den Weltmeister und Slalom-Weltcupsieger – und nicht zuletzt den erfolgreichsten Absolventen unserer Schule – als Gast zu begrüßen.
Marco Schwarz, ein Vorzeigesportler schlechthin, nahm sich nicht nur die Zeit, um die diesjährigen Schulsieger – Romy Markt und Marius Wulschnig – persönlich zu ehren, sondern auch, um jedem Schüler und Fan nach der Veranstaltung Autogrammkarten zu überreichen. Die Begeisterung und Freude unter den Schülerinnen und Schülern sowie den anwesenden LehrerInnen war groß.
Wir möchten diese Gelegenheit nutzen, um allen Preisträgerinnen und Preisträgern noch einmal herzlich zu gratulieren und unseren tiefsten Dank an Marco Schwarz auszusprechen, dessen Anwesenheit die Siegerehrung zu einem unvergesslichen Erlebnis gemacht hat.
Gleich nach dem Sieg im Slalom in Madonna di Campiglio unmittelbar vor den Weihnachtsfeiertagen hatte Marco die Führung im Gesamtweltcup übernommen.
Doch nach einem Schlag in einer kleinen Kompression bei der Abfahrt in Bormio am 28.12.2023 und dem darauffolgenden Sturz zieht sich Marco einen Kreuzbandriss, einen Innenmeniskus-Riss sowie einen Knorpelschaden im rechten Knie zu.
Damit kommt auf den 28-Jährigen eine Pause von mindestens sechs Monaten zu.
Bald nach der Diagnose zeigt sich unser Vorzeige-Sportler gewohnt kämpferisch: "Das Ziel ist nun klar: ich will wieder dorthin zurückkommen, wo ich war. Dafür werde ich alles geben!"
Am 29.12. wird Marco in der Privatklinik Hochrum vom Spezialisten Dr.C.Fink erfolgreich operiert und beginnt auf seinem Weg zurück gleich mit der Physiotherapie.
Das Projekt Allrounder kann Marco in den ersten 8 Rennen der Saison 2023/24 absolut positiv bilanzieren.
Nach einer intensiven und erfolgreichen Vorbereitung im Sommer und Herbst zeigt der 28-Jährige, dass er in allen Disziplinen vorne mitfahren kann und sich zu einem ernstzunehmenden Konkurrenten für den bisher scheinbar unschlagbaren Marco Odermatt etabliert hat.
Marco besticht durch eine Coolness und Beständigkeit, die ihresgleichen sucht.
Höhepunkt ist der Sieg im Slalom in Madonna di Campiglio am 22.12.2023, mit dem er zwischenzeitlich auch im Gesamtweltcup von der Spitze lacht.
Foto: https://www.ski1.at/ski1/red/w/s/weltcup-herren/gesamtweltcup---schwarz-fuehrt-nach-madonna-sieg/
Der 27-Jährige Radentheiner holte bei der Ski-Weltmeisterschaft 2023 in Frankreich Silber in der Kombination, Bronze im Riesentorlauf, den sensationellen 4.Platz in der Abfahrt und belegte im Super-G und im Slalom den sechsten Rang. Marco schaffte es in allen Bewerben, in denen er angetreten ist, an der Siegerehrung teilzunehmen.
Die Bewerbe:
07.02.2023: Kombination
1. Alexis Pinturault (FRA), 2. Marco Schwarz (AUT), 3. Raphael Haaser (AUT)
09.20.2023: Super-G
1. James Crawford (CAN), 2. Aleksander Aamodt Kilde (NOR), 3. Alexis Pinturault (FRA), 6. Marco Schwarz (AUT)
12.02.2023: Abfahrt
1. Marco Odermatt (SUI), 2. Aleksander Aamodt Kilde (NOR), 3. Cameron Alexander (CAN), 4. Marco Schwarz (AUT)
17.02.2023: Riesentorlauf
1. Marco Odermatt (SUI), 2. Loic Meillard (SUI), 3. Marco Schwarz (AUT)
19.02.2023: Slalom
1. Henrik Kristoffersen (NOR), 2. AJ Ginnis (GRE), 3. Alex Vinatzer (ITA), 6. Marco Schwarz (AUT)
Mit diesen tollen Ergebnissen hat Marco gezeigt, dass er als Allrounder in der Lage ist, sowohl in den technischen als auch in den schnellen Disziplinen an der Weltspitze mitzufahren.
Bilder: Angelika Schwarz bzw. Fanclub Marco Schwarz
Marco sicherte sich bereits beim vorletzten Rennen die Gesamtwertung des Slalom Weltcups in der "Corona-Saison" 2020/21.
In Krajnska Gora fand am 14.3.2021 unter eher widrigen Bedingungen (Schneeregen) der letzte Slalom-Bewerb vorm Saisonfinale in Lenzerheide statt. Marco, der mit Rückenproblemen zu kämpfen hatte, reichte ein 7.Rang um Ramon Zenhäuser, der als einziger noch theoretische Chancen hatte und Dritter wurde, mit einem 126 Punkte Vorsprung auf Distanz zu halten. Somit steht der Gewinn der Slalom-Kristallkugel außer Frage.
Dieser Sieg im Slalom Weltcup ist der Lohn für viele Jahre harte Arbeit und mehr als verdient. Marco hat sich durch seine Konstanz (7 Podestplätze, darunter 2 Siege) einen Kindheitstraum erfüllt.
Faire Geste: Ramon Zenhäuser beschrieb Marco sehr treffend mit "Wie ein Schweizer Uhrwerk"!
Marco Schwarz, ehemaliger Schüler der MS Radenthein holte sich am 15.2.2021 eine Goldmedaille bei der Ski WM 2021 in Cortina d'Ampezzo (ITA).
Der Radentheiner gewann die alpine Kombination und krönte sich damit zum ersten Mal in seiner Karriere zum Weltmeister. Silber ging an den Franzosen Alexis Pinturault (+0,04 Sek.) und Loic Meillard aus der Schweiz holt Bronze (+1,12 Sek.).
Den Grundstein für seinen Triumph legte Marco Schwarz im Super-G. Der 25-Jährige, der mit Startnummer 14 ins Rennen ging, zeigte eine hervorragende Fahrt und positionierte sich mit Rang fünf in eine ideale Ausgangsstellung für den Slalom. Dort gelang Marco eine nahezu perfekte Fahrt, fuhr Laufbestzeit und konnte damit auch Topfavoriten Alexis Pinturault noch um vier hundertstel Sekunden abfangen.
Marco Schwarz, von 2005 bis 2009 Schüler der NMS Radenthein (damals noch SHS) war bei der Ski-WM 2019 in Aare der erfolgreichste männliche Aktive. Der 23-jährige gewann als einziger Läufer drei Medaillen: Silber im Teambewerb, dazu Bronze in der Kombi und im Slalom. Großartig war auch der 5.Platz im Riesentorlauf mit Laufbestzeit im 2.Durchgang.
"Dass ich jetzt die dritte Medaille mit nach Hause nehme, das ist eigentlich unbeschreiblich", so der Radentheiner nach WM-Bronze im Slalom.
Dabei musste er, wie schon in der Kombi, lange Zeit zittern. Marco rechnete, nachdem er als Halbzeit-Dritter im 2. Durchgang hinter Michael Matt abschwang, nicht mehr mit der Medaille. "Aber dann hat sich Alexis ein bisserl eingeparkt", sagt er über Pinturault, womit der Medaillengewinn beim Dreifacherfolg der Österreicher (M.Hirscher vor M.Matt und M.Schwarz) feststand.
Diese Saison war ein Wendepunkt in der Karriere von Marco Schwarz. Mit dem City Event in Oslo und der Kombination in Wengen gewann er seine ersten Weltcuprennen und bewies als Siebenter im Adelboden-Riesentorlauf (mit Startnummer 67 und 2.Laufzeit im 2.Durchgang), dass ihm auch in dieser Disziplin eine Steigerung gelungen war. Als Teil der fünköpffigen Gruppe von Trainer Marko Pfeifer mit Michael Matt, Manuel Feller, Marc Digruber und Christian Hirschbühl wird auf höchstem Niveau trainiert und bei jeder Einheit gepuscht.
Sehr erfolgreich verliefen die Auftritte vom Radentheiner Slalom-Spezialisten Marco Schwarz (der von 2005 bis 2009 die SHS Radenthein besuchte), bei den olympischen Spielen in PyeongChang (Südkorea).
Seinen ersten Auftritt hatte Marco in der Kombination (Abfahrt und Slalom), wo er mit dem 4.Platz nur knapp (33 Hundertstel) an einer Medaille vorbeischrammte.
Im Spezialslalom war er nach dem ersten Durchgang mit dem 8.Platz noch auf Medaillen-Kurs, fiel aber auf der schwierigen Piste auf den 11.Platz zurück.
Die erhoffte Medaille konnte er im Teambewerb am 24.2.2018 gewinnen, wo er mit Katharina Gallhuber, Katharina Liensberger, Stephanie Brunner, Michael Matt und Manuel Feller einen starken Auftritt hinlegte und vor allem seinen Halbfinal-Lauf gegen Sebastian Foss-Solevaag (Norwegen) sicher nach Hause fuhr, womit der Finaleinzug und eine Medaille feststanden. Marco meinte: „Silber ist richtig cool. Wir haben gewusst, dass wir richtig Gas geben müssen." (Quelle: ORF)
besuchte von 2005 bis 2009 die Sportklasse der HS Radenthein.
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Der 3-fache Jugend-Olympia-Sieger, mehrfacher Junioren Weltmeister, hervorragender Europa-Cup- und seit der Saison 2016/17 auch sehr erfolgreicher Slalom-Weltcup-Rennläufer (Fis-Weltcup-Wertung: 8.Rang!!! in der Saison 2015/16, Saison 2016/17 - 23.Rang, Saison 2017/18 - 15.Rang) ist der sportlich (bisher) erfolgreichste Absolvent unserer Schule und alle stolzen LehrerInnen und SchülerInnen der NMS Radenthein halten bei den Rennen die Daumen und wünschen Marco weiterhin viel Erfolg!!!
Das Interesse an dem Schisport wurde schon sehr früh geweckt. Dank meiner Eltern lernte ich schon mit 3 Jahren das Schifahren. Im Alter von 7 Jahren trat ich dem Schiclub Bad Kleinkirchheim bei. Seit diesem Zeitpunkt wurde ich von meinem Trainer und Mentor Alfred Hopfgartner begleitet. 3-4 mal die Woche trainierte ich sehr verbissen um meine Ziele zu erreichen. Schon bald stellten sich erste Erfolge ein.
Mit 10 Jahren stand ich das erste Mal auf dem Stockerl und entwickelte somit meinen Ehrgeiz zu dieser Sportart. Ich wurde in den Kärntner Schülerkader aufgenommen und meine Trainings intensivierten sich.
Die harte Arbeit zeichnete sich das erste Mal so richtig ab, als ich erfuhr, dass ich mich für die 1. Olympischen Jugendwinterspiele im Jänner 2012 qualifizierte. Aber die Teilnahme alleine reichte mir nicht als Bestätigung meiner sportlichen Leistung. Ich wollte mehr. Und das gelang mir auch. Ich konnte mich in Innsbruck bei den Spielen als dreifacher Olympiasieger feiern lassen.
Von diesem Zeitpunkt an ging es stetig nach oben. Ich konnte mich durch meine Leistungen für den ÖSV-Nachwuchskader qualifizieren. Ein Jahr danach folgte der nächste Schritt: das ÖSV-Europacupteam.
Nach guter Vorbereitung für die Saison 2014/2015 mit dem Weltcup-Technikteam des ÖSV feierte ich am 16. November 2014 mein Weltcup-Debüt im Weltcup-Slalom von Levi (FIN).
| Geburtsdatum | 16. August 1995 |
| Geburtsort | Villach |
| Sternzeichen | Löwe |
| Eltern | Angelika und Rudolf |
| Bruder | André |
| Größe | 185 cm |
| Gewicht | 88 kg |
| Verein | SC Bad Kleinkirchheim |
| Trainer | Alfred Hopfgartner (Vereinstrainer) Marko Pfeifer (Weltcuptrainer) |
| Lieblingsdisziplin | Slalom |
| Hobbys | Freeski, Rad fahren, Trial, Slacklinen |
| Lieblingsmusik | Volbeat |
| Vorbilder | Ted Ligety |
| Ziel | Top-Platzierungen im Weltcup |
| Motto | Wer bremst verliert!! |
(Quelle: Homepage/© Christine Hopfgartner)