Ahoi, Plastikpiraten!

Die 3c (und ein Teil der 3a) auf Schatzsuche der besonderen Art
Wer braucht schon ein Piratenschiff, wenn man Gummihandschuhe, Müllsäcke und jede Menge Tatendrang hat? Die 3c und die wackeren Jungs der 3a stachen im Rahmen des Citizen Science Projekts „Plastic Pirates – Go Europe!" in See – naja, zumindest bis zum Riegerbach – und wurden zu echten Umwelthelden auf Beutezug. Ihr Schatz? Kein Gold, sondern Plastikmüll. (Leider reichlich davon...)
Was macht eine Plastikpiratin eigentlich?
Citizen Science heißt: Forschen wie die Profis – nur ohne Labor und weißen Kittel. Stattdessen ging's mit viel Teamgeist, Neugier und Müllzangen ans Werk. Gemeinsam wollten die Schüler:innen herausfinden, wie viel Plastikmüll in unseren Gewässern landet, woher er kommt und woraus er besteht. Ziel: Daten sammeln, Bewusstsein schaffen – und nebenbei den Riegerbach ein bisschen sauberer machen.
Forschung am Lieblingsplatz
Der Einsatzort war strategisch clever gewählt: der Riegerbach, direkt beim Jugendhaus und Basketballplatz. Also dort, wo man sich sowieso gerne aufhält – nur diesmal eben mit wissenschaftlicher Mission. Unterstützt von Frau Reiner (Biologie mit Herzblut) und Herrn Spatny (Geographie und Geduld in einer Person) verwandelten sich die Schüler:innen in Müll-Detektiv:innen und analysierten jede Fundstelle mit kriminalistischem Spürsinn.
Einsatz mit Herz – Handschuhen
Ob Bonbonpapier, Plastikdeckel oder mysteriöse Objekte unbekannter Herkunft – kein Müllstück war vor der Crew der 3ac sicher. Die Daten wurden gewissenhaft in eine App eingetragen, für die Öffentlichkeitsarbeit dokumentiert, und wer weiß – vielleicht sind sie bald auf einer wissenschaftlichen Tagung das Gesprächsthema Nummer eins.
Und ja: Es wurde auch diskutiert, ob eine leere Chipstüte als „wertvoller archäologischer Fund" zählt. (Spoiler: nein.)
Europaweite Müll-Mission
"Plastic Pirates – Go Europe!" gibt es seit 2016, mittlerweile sind Klassen in ganz Europa Teil der Mülljäger-Community. Die gesammelten Daten helfen Wissenschaftler:innen dabei, Strategien gegen Plastikmüll zu entwickeln – und zeigen, dass auch Schüler:innen echte Forscherpower haben.
Unser Fazit:
Die 3ac (ja, das nennen wir jetzt einfach mal so) hat bewiesen: Müllsammeln ist Teamwork, Wissenschaft kann draußen stattfinden, und ein bisschen Humor hilft immer – besonders, wenn der Wind mal wieder den Müllsack leer pustet.
Herzlichen Glückwunsch an alle Plastikpiraten – ihr seid echte Umwelthelden!

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